Ich.

Es war ein sonniger Herbsttag und sie spazierte wie so oft über die Felder. An ihrem Lieblingspunkt mit der wunderschönen Aussicht blieb sie stehen und schaute auf die Landschaft. In ihrem inneren fühlte sie sich merkwürdig leer und kalt. Also wandte sie das Gesicht direkt Sonne und schloss die Augen. Fühlte wie ihr die Sonne das Gesicht wärmte. Sie meinte sogar zu spüren wie sich die wärme in ihrem Gesicht ausbreitete, in ihren Körper kroch und ihr inneres wärmte. Der Wind amtete leicht auf, schlängelte sich um ihre Beine und Arme, spielte mit ihren Haaren bevor er wieder nachließ. Sie wünschte sich das sie für immer hier stehen und den Moment genießen, wünschte das all ihre Probleme, Sorgen und Hindernisse nicht existieren. Doch sie wusste das es nicht geht. Den Blick wieder nach vorne gerichtet öffnete sie ihre Augen. Begann die Bäume in der Ferne zu betrachten die in rot, orange und gelb in der Sonne strahlten. Sie atmete noch ein tief ein und aus bevor sie ihren Mund öffnete um anzufangen zu sprechen.

>Okay.< sagte sie mit Blick auf den Boden, auf ihre Schuhspitzen. >Ich weiß das es mir nichts bringt mich nur zu beklagen. Oder einfach nicht weiter zu machen. Also was kann ich machen um meine Probleme, Sorgen und all die anderen Kollegen der beiden wieder in die Kiste zu stecken aus der sie gekrochen sind?< Mit einen nachdenklichen Blick in die Ferne zählte sie all die Dinge auf die sie tun konnte um ihrem Ziel nähe zu kommen. Als sie alles aufgezählt hat was sie alles tun konnte, hatte sie das Gefühl das etwas fehlte, das sie etwas vergessen hatte um sich zu motivieren all das auch zu tun. Und dann fiel es ihr ein. >Ich glaube nicht richtig an mich.< sagte sie. >Das passiert mir leider noch viel zu oft. Aber eigentlich kann ich doch gar nicht so schlimm sein. Ich kann auch anders als faul, unmotiviert und negativ denkend.< Sie begann weiter zu spazieren. >Ich bin zum Beispiel….< Sie schüttelte den Kopf um jetzt nicht albern zu sein. >Ich bin nicht so schlecht wie ich ständig denke. Ich habe schon einiges geschafft. Klar, ich bin nicht so weit wie andere in meinem Alter, ja ich habe einige Hindernisse noch zu überwältigen, aber deswegen jetzt aufgeben…. das ist es nicht wert. Und wenn ich jetzt mal ganz ehrlich bin lohnt es sich nicht jetzt aufzugeben. Jetzt habe ich schon so viel Lebenszeit darin investiert, da kann ich es genauso gut einfach weiter machen. Okay, wenn ich weiter mache kann sich auch am Ende herausstellen das es nichts gebracht hat und das ist dann doof, aber kämpfen zahlt sich doch immer irgendwie heraus, auch wenn es einfach nur das wissen ist das man es wenigstens versucht hat statt aufzugeben. Aber keiner kann in die Zukunft sehen deswegen: Ich schaff das. Ich bekomme das hin. Ich muss nur endlich alles selbst in die Hand nehmen. Und wenn ich stolpere und zweifle ist das okay, aber ich muss dann wieder aufstehen, alles einsammeln was mir aus der Hand gefallen ist und weiter machen. Ich schaff das!< Ihre Haltung wurde aufrechter und ihre Stimme überzeugter. >Ich werde weiter machen. Und wenn ich jeden zweiten Tag hier her kommen muss um mir Mut zu machen: Ich werde meinen Traum erfüllen. Ich werde alles was vor mir liegt meistern. Ich werde alle hinter mir lassen, an ihnen vorbei Sprinten bis ins Ziel und dann noch weiter zum nächstem. Komm schon du schaffst. Wozu hast du denn all das getan? Um im Bett zu liegen und zu sagen das du nicht mehr kannst, das du aufgibst obwohl du einen Erfolg hättest feiern können wenn du nur weiter gemacht hättest? Nein, dafür hast du nicht gekämpft. Dafür habe ich nicht gekämpft!< So gestärkt und voller Entschlossenheit ging sie nach hause um sich um ihren Traum zu kümmern.

Dieser Text ist meiner besten Freundin gewidmet die gerade eine schwere Zeit durchmacht. Ich hoffe das ich dir damit etwas Kraft und Mut schenken konnte! Überraschung!!! Für dich meine freshe Limo! 😉

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