Ich tanze, also bin ich.

Cou de Pied

Tanzen, auf der Bühne stehen. Du drehst Dich einmal, noch einmal und wieder. Alles ist fern. Da ist nur dieses Gefühl von Freiheit. In diesem Augenblick weißt Du wer Du bist. Du spürst es in Dir und Du weißt genau, was der nächste Schritt ist. Du genießt es. Du wünschst Dir immer so frei zu sein. Du willst nicht aufhören und immer weiter tanzen. Die Musik endet. Das Publikum spendet lauten Applaus. Du verbeugst Dich und verlässt die Bühne. Du schlüpfst in deine Alltagskleidung, kehrst in dein Leben zurück, aber bewahrst noch ein Stück von diesem Gefühl in Dir: Das Gefühl vom Tanzen.

Die Tage vergehen und Du hast Sorge das Gefühl zu verlieren. Mit der Zeit jedoch merkst Du, dass Du es, dass Du Dich überall finden kannst: Bei einem Spaziergang durch den Wald und beim Fahrrad fahren, wenn der Wind Dir die Haare aus dem Gesicht bläst, wenn Du mit deinen Freunden Spaß hast oder Musik hörst. Hast Du es einmal gespürt, kann es nicht verloren gehen. Du weißt, wo es auf Dich wartet.

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